Die Botz PRO Flüssigglasuren erweitern die Möglichkeiten keramischer Gestaltung auf besonders vielseitige Weise. Sie wurden für einen außergewöhnlich weiten Brennbereich entwickelt (von 1020 °C bis 1280 °C) und sind damit sowohl für Irdenware als auch für Steinzeug und sogar Porzellan geeignet. Eine hervorragende Keramikglasur für Hoch- und Niedrigbrand!
Das Besondere: Je nach Brenntemperatur verändert sich das Erscheinungsbild der Glasur deutlich, von intensiv deckenden Farbtönen im Niedrigbrand bis hin zu feinen, halbtransparenten Effekten im Hochbrand. Diese Flexibilität macht die PRO-Serie zur idealen Wahl für alle, die mit Keramik arbeiten – ganz gleich ob im Hobby, in der Kunst oder im professionellen Studio.
Ein entscheidender Vorteil der Botz PRO Serie ist ihr außergewöhnlich breiter Brennbereich. Schon ab 1020 °C zeigen sich die Farben kräftig, satt und nahezu deckend. Damit eignet sie sich hervorragend für den unkomplizierten Einsatz auf Steingut oder anderen niedrig gebrannten Tonen. Bei rund 1150 °C, wie sie etwa bei frühsinternden Tonmassen üblich ist, bleibt die Farbigkeit erhalten, wobei die Oberfläche etwas transparenter und seidiger wird.
Im Hochbrand ab etwa 1220 °C entwickeln die Glasuren eine elegante, halbtransparente Glasigkeit, die besonders gut auf Steinzeug oder Porzellan zur Geltung kommt. Hier entstehen intensive, pastellige Farbtöne mit einer weichen, hochwertigen Oberfläche. Bei sehr hohen Temperaturen, etwa 1250 °C auf Porzellan, entfaltet die Botz PRO Glasur ihre volle Brillanz. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die Glasuren bei zu dicker Schicht zum Laufen neigen können.
Die Botz PRO Flüssigglasuren wurden für ein breites Anwendungsspektrum entwickelt und zeichnen sich durch eine ganze Reihe überzeugender Eigenschaften aus: Sie sind universell einsetzbar – vom niedrigen bis zum hohen Brennbereich – und ermöglichen dadurch sowohl farbintensive als auch subtile Ergebnisse, je nach Ton und Temperatur. Besonders hervorzuheben ist die hohe Oberflächenqualität: glatt, glasig und brillant. Darüber hinaus sind alle Glasuren der PRO-Serie vollständig kennzeichnungsfrei. Das heißt: bleifrei, ohne gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe und damit ideal für den Einsatz im Bereich von Ess- und Trinkgeschirr.
Auch in puncto Farbvielfalt haben die Botz PRO Glasuren viel zu bieten. Die Palette reicht von klassischen Keramikfarben bis hin zu modernen Trendtönen, die sich hervorragend kombinieren lassen. Selbst im experimentellen Bereich, etwa für Raku, eröffnen sich mit diesen Glasuren spannende Gestaltungsmöglichkeiten.
Die Verarbeitung der Botz Glasur ist denkbar unkompliziert. Sie sind gebrauchsfertig angerührt und können direkt aufgetragen werden. Vor der Anwendung sollte die Glasur gründlich aufgerührt werden, damit sich alle Farb- und Effektbestandteile gleichmäßig verteilen.
Für optimale Ergebnisse empfiehlt es sich, im Niedrigbrandbereich zwei bis drei Schichten aufzutragen. Auf frühsinternden Tonen genügt meist ein doppelter Auftrag. Bei höheren Temperaturen sollte die Glasur dünner aufgetragen werden, da sie sonst zu stark zu fließen beginnt. Für den Auftrag der Glasur haben sich feste Borstenpinsel sowie spezielle Schlepper für Keramik bewährt. Nach dem Glasieren die Werkstücke gründlich durchtrocknen lassen, idealerweise über Nacht. Die Brenntemperatur solltest du abhängig vom gewünschten Effekt wählen.
Während die klassischen Botz Flüssigglasur 1020 - 1100 °C überwiegend für die Glasur von Irdenware konzipiert ist, bietet die PRO-Serie eine deutlich höhere Flexibilität. Sie eignet sich sowohl für niedrig gebranntes Steingut als auch für hochgebranntes Steinzeug oder Porzellan. Ein weiterer Unterschied liegt in der Oberflächenwirkung: Während Standardglasuren oft lebendige, deckende Farben liefern, erzeugt Botz PRO – insbesondere im Hochbrand – sanfte, glasige Effekte und eine weichere Farbwirkung. Die PRO-Glasuren eröffnen damit nicht nur mehr technische, sondern auch ästhetische Möglichkeiten.
Wie bei jeder Glasur hängt das Ergebnis von mehreren Faktoren ab: Material, Brennkurve, Auftragsstärke und natürlich Erfahrung. Ein häufiger Fehler ist das zu dicke Auftragen im Hochbrandbereich. Dies kann zu Laufspuren oder unsauberen Kanten kommen. Um das zu vermeiden, sollten die Glasuren im oberen Temperaturbereich eher dünn und besonders gleichmäßig aufgetragen werden.
Ein weiterer Tipp: Eingetrocknete Glasur lässt sich problemlos mit etwas Wasser wieder anrühren. Nach der Verwendung den Rand der Dose sorgfältig säubern und einen kleinen Wasserfilm auf der Oberfläche stehen lassen, so bleibt die Glasur geschmeidig und einsatzbereit. Wie bei allen Glasuren gilt auch hier: Während der Arbeit nicht essen oder trinken, und anschließend gründlich die Hände waschen.
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